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Leistungssport

Obwohl er eine Bundesangelegenheit ist, unterstützt der Freistaat Sachsen den Spitzensport und insbesondere den Nachwuchsleistungssport – mit Erfolg. Sachsen zählt auf diesem Gebiet zu den führenden Bundesländern.

Im Nachwuchsleistungssport wachsen die Olympiasieger, Welt- und Europameister von morgen heran – diejenigen Sportler, die den sächsischen Spitzensport in den deutschen Auswahlmannschaften repräsentieren. Sie werden zu Imageträgern des Freistaates Sachsen und sind Vorbilder für die Jugend.

Sachsen setzt sich neben dem Breitensport auch für einen humanen, dopingfreien Leistungssport ein. Dafür wurde ein System zur Förderung sportlicher Talente entwickelt. Der Landesausschuss Leistungssport und der Olympiastützpunkt Sachsen koordinieren dieses System, das mit erheblichen finanziellen Mitteln durch Bund und Länder unterstützt wird. Wichtig dabei ist wiederum der Breitensport: Nachwuchsfördernde Vereine entdecken talentierte Mädchen und Jungen und führen sie an leistungssportliches Training heran.

Olympiastützpunkte

Die Olympiastützpunkte in Deutschland sind Serviceeinrichtungen des Bundes für den Spitzen- und Nachwuchsleistungssport in ausgewählten Schwerpunktsportarten. Sie erfüllen wichtige Betreuungs- und Koordinierungsaufgaben, insbesondere auch an der Schnittstelle Nachwuchsleistungssport – Spitzensport.

Die Umstrukturierung des Leistungssports im Zuge der Leistungssportreform ist seit Jahresbeginn 2019 im Gange. Die Olympiastützpunkte Chemnitz / Dresden und Leipzig sind zum Olympiastützpunkt Sachsen fusioniert.

Die Betreuungsleistungen für Bundeskaderathleten umfassen Trainingsmethodik, Sportmedizin, Physiotherapie und Laufbahnberatung (Olympiakader, Perspektivkader, Nachwuchskader).

Olympiastützpunkt Sachsen

Ehrungen

Sächsische Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer vertreten den Freistaat Sachsen durch ihre Teilnahme und Erfolge bei den Olympischen Spielen, bei Welt- und Europameisterschaften. Sie tragen damit maßgeblich zur Imageförderung des Freistaates Sachsen in der Öffentlichkeit bei.

Die Anerkennung dieser sportlichen Höchstleistungen durch den Freistaat Sachsen liegt deshalb im besonderen Interesse der Staatsregierung. Eine Würdigung erfolgt zu Auszeichnungsveranstaltungen für die Winter- und Sommersportarten nach der jeweiligen Saison und nach den Olympischen Spielen sowie den Paralympics. Die Ehrung ist verbunden mit dem Eintrag der Sportlerinnen und Sportler in das »Goldene Buch des Sports« der sächsischen Staatsregierung.

Gruppenfoto der Ausgezeichneten. © meyer@lsb

Im Schloss Lichtenwalde zu Gast

Am 4. November 2019 ehrte Herr Staatssekretär Prof. Dr. Günther Schneider in Vertretung des Sportministers Prof. Dr. Roland Wöller im Schloss Lichtenwalde die erfolgreichen sächsischen Sportlerrinnen und Sportler der Sommersaison.

Insgesamt konnten im Spitzen-, Nachwuchs- und Behindertensport in dieser Sommersaison 75 Medaillen geholt werden. Eine starke Bilanz!

Darunter waren 25x Gold, 25x Silber, 25x Bronze und weitere 121 Top-10 Platzierungen.

Ein Mann schreibt in das Goldene Buch, ein weiterer Mann steht mit einem kleinen Geschenk daneben.
Trainer Jens Kühn trägt sich ins Goldene Buch der Staatsregierung ein.  © meyer@lsb

Wie immer hatten die Kanuten daran großen Anteil, so z. B. zwei Goldmedaillen von Tom Liebscher bei der WM oder den Weltmeistertitel von Andrea Herzog im C1- Kanu-Slalom. Aber auch in den anderen Sportarten konnte richtig was gerissen werden. Etwa durch Martin Schulz, der WM-Silber und EM-Gold im Paratriathlon holte. Durch Stefan Bötticher, Christina Schwanitz und Tina Punzel wurden hervorragende dritte Plätze bei ihren jeweiligen Weltmeisterschaften belegt.

Dass sich unsere Nachwuchssportler vor diesen starken Ergebnissen nicht zu verstecken brauchen, ist ein gutes Signal. Insgesamt 12 Gold-, 12 Silber- und 11 Bronzemedaillen stehen hier bei den verschiedenen Jugend- und Junioren EM und WMs zu Buche.

Ins »Goldene Buch des Sports« der Staatsregierung durfte sich der überaus erfolgreiche Trainer Jens Kühn eintragen. In diesem wertvollen Zeitdokument sind mittlerweile Fotos und Unterschriften von 145 sächsischen Spitzensportlerinnen und -sportlern und drei Trainern zu sehen.

Gruppenfoto der Ausgezeichneten mit Amtschef Thomas Rechentin. © LSB

Ehrung der erfolgreichen Wintersportlerinnen und Wintersportler  der Saison 2018/2019

»On Air« – im MDR-Landesfunkhaus in Dresden fanden sich die erfolgreichen Wintersportlerinnen und Wintersportler der Saison am 1. April 2019 zusammen, um von Amtschef Thomas Rechentin für ihre sportlichen Leistungen in der vergangenen Wintersaison geehrt zu werden. Zur traditionellen Ehrungsveranstaltung würdigte der Amtschef in Vertretung des Staatsministers die außerordentlichen Leistungen der Medaillengewinnerinnen und -gewinner: »Sächsische Sportlerinnen und Sportler haben international wieder für Aufmerksamkeit gesorgt! Sie repräsentieren den Sport im Freistaat Sachsen in hervorragender Weise!«

Sächsische Athletinnen und Athleten erkämpften in der Wintersportsaison 2018/2019 bei Europa-und Weltmeisterschaften insgesamt 18 Medaillen (7x Gold, 7x Silber, 4x Bronze) und weitere 26 Top-Ten-Platzierungen. Auch der Nachwuchs glänzte mit zehn Medaillen bei Jugend- und Junioren Europa- und Weltmeisterschaften sowie mit 18 Top-Ten-Platzierungen. »Diese Ergebnisse geben uns auch Optimismus für die Zukunft«, so Rechentin.

In den Band II des Goldenen Buches des Sports der Staatsregierung durften sich erstmalig zwei herausragende Trainer eintragen. Neu sind die Unterschriften von Frankl Erlbeck (Bild) und Gerd Leopold. In diesen wertvollen Zeitdokumenten sind mittlerweile die Fotos und Unterschriften von 144 sächsischen Spitzensportlerinnen und -sportlern und von zwei Trainern zu sehen.

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