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Sportförderung

Der Sport hat eine umfassende Funktion für das Gemeinwohl. Deswegen wurde er als Staatsziel in die Verfassung des Freistaates Sachsen aufgenommen: Nach Artikel 11 fördert das Land sportliche Betätigungen – die Teilnahme am Sport ist dem gesamten Volk zu ermöglichen. Die Sportförderung wird damit zu einer zentralen gesellschaftspolitischen Aufgabe im Freistaat Sachsen.

Es ist freiwillige Aufgabe von Bund, Freistaat Sachsen und Kommunalen Körperschaften, die unterschiedlichen Bereiche des Sports zu fördern. Die Zusammenarbeit unter ihnen und dem »Freien Sport« basiert auf den Prinzipien der Subsidiarität und der Partnerschaft. Dabei gilt der Grundsatz der Autonomie des Sports.

Der Bund vertritt insbesondere die Belange des Spitzensports. Der Freistaat Sachsen und die Kommunale Gebietskörperschaften fördern überwiegend den Breitensport, den Behindertensport und den Nachwuchsleistungssport.

Die Landessportförderung richtet sich nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus, der Sportförderrichtlinie, im Zusammenhang mit der Sportförderkonzeption des Freistaates Sachsen und dem Zuwendungsvertrag mit dem Landessportbund Sachsen e. V. Darin werden die Grundlagen der Sportförderung für Vereine, Verbände, Landessportbund und Kommunen geregelt.

Im Gegensatz zu anderen Bundesländern partizipiert der Sport im Freistaat Sachsen nicht direkt an den Landeseinnahmen aus Lotto- und Tottomitteln. Diese werden im Landeshaushalt als Einnahme verbucht.

Struktur der Sportförderung im Freistaat Sachsen

Struktur der Sportförderung im Freistaaat Sachsen

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